FAQ
Welche kW-Zahl benötige ich bei einem Kessel?
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Vereinfacht kann man folgende Faustformel nutzen:
1 kW pro 10 m² (quasi 100 Watt pro qm)
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Welche Liter-Zahl sollte der Pufferspeicher fassen?
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Auch hier gilt als Daumenregel vereinfacht:
mindestens 30 Liter pro kW bei einem Pelletkessel
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Welche Ausdehnungsgefäßgröße empfiehlt sich?
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Die Berechnung ist sehr komplex, daher haben wir Folgendes der Vereinfachung halber zusammengefasst. Wichtig ist hierbei das Gesamtvolumen des kompletten Systems im Haus. (Liter Pufferspeicher und Rohre, die durch das ganze Haus gehen)
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Ausdehnungsgefäß
mit X Liter Wasserinhalt Heizung X Liter
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25 Liter für Heizanlagen bis 235 Liter
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35 Liter für Heizanlagen bis 320 Liter
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50 Liter für Heizanlagen bis 470 Liter
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80 Liter für Heizanlagen bis 750 Liter
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100 Liter für Heizanlagen bis 850 Liter
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140 Liter für Heizanlagen bis 1.210 Liter
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200 Liter für Heizanlagen bis 1.620 Liter
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250 Liter für Heizanlagen bis 2.020 Liter
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300 Liter für Heizanlagen bis 2.400 Liter
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Wie funktioniert ein Pelletkessel?
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Ein Pelletkessel verbrennt kleine Holzpresslinge (Pellets), die automatisch aus einem Lagerraum in den Brennraum befördert und dort elektrisch gezündet werden. Die dabei entstehende Wärme wird über einen Wärmetauscher an das Heizsystem abgegeben, wodurch der Kessel effizient und bedarfsgerecht arbeitet.
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Welche Vorteile hat ein Pelletkessel gegenüber einer Öl- oder Gasheizung?
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Ein Pelletkessel nutzt mit Holzpellets einen nachwachsenden, CO₂-neutralen Brennstoff und ist somit umweltfreundlicher als fossile Heizsysteme. Er macht unabhängiger von Öl- und Gaspreisen und senkt langfristig die Heizkosten.
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Was kostet ein Pelletkessel in Anschaffung, Betrieb und Wartung?
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Die Anschaffungskosten liegen je nach Leistung und Ausstattung meist zwischen 10.000 und 20.000 Euro. Durch die günstigen Pelletpreise sind die laufenden Betriebskosten niedrig und für Wartung und Reinigung fallen jährlich etwa 150 bis 300 Euro an.
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Welche Förderungen gibt es für Pelletheizungen?
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Pelletheizungen werden über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) des BAFA mit Zuschüssen von bis zu 30 Prozent gefördert. Wer eine alte Öl- oder Gasheizung ersetzt, kann zusätzlich einen Bonus von 5 Prozent erhalten.
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Was ist bei der Installation eines Pelletkessels zu beachten?
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Die Installation sollte fachgerecht durch einen Heizungsbauer erfolgen. Dieser sorgt für ausreichende Belüftung, einen geeigneten Aufstellraum und eine passende Förderstrecke. Zudem muss der Schornstein für Festbrennstoffe ausgelegt sein und gegebenenfalls angepasst werden.
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Welche Anforderungen gelten für den Lagerraum von Holzpellets?
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Er sollte trocken, staubarm und gut belüftet sein, um die Qualität der Pellets zu gewährleisten. Er sollte sich möglichst nahe am Heizkessel befinden und über außenliegende Einfüllstutzen für die Befüllung durch Lieferfahrzeuge verfügen.
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Was bedeutet ein Wirkungsgrad von über 90 Prozent bei einem Pelletkessel?
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Ein Wirkungsgrad von über 90 Prozent bedeutet, dass nahezu die gesamte im Brennstoff enthaltene Energie in Wärme umgewandelt wird. Dadurch arbeitet der Kessel besonders effizient und sparsam.
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Was versteht man unter einer CO₂-neutralen Pelletheizung?
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Eine Pelletheizung ist CO₂-neutral, weil sie nur so viel Kohlendioxid freisetzt, wie die Bäume während ihres Wachstums aufgenommen haben. Somit wird kein zusätzliches CO₂ in den Kreislauf eingebracht und das Klima geschont.
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Warum gilt eine Pelletheizung als nachhaltige Heizlösung?
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Pelletheizungen nutzen einen erneuerbaren Rohstoff, der meist aus Restholz der Holzverarbeitung stammt. Durch regionale Produktion und kurze Transportwege ist ihre Umweltbilanz besonders positiv.
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Was bedeutet „emissionsarmer Pelletkessel”?
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Ein emissionsarmer Pelletkessel verbrennt die Pellets besonders sauber, sodass kaum Schadstoffe oder Feinstaub entstehen. Moderne Verbrennungstechniken und automatische Reinigungsfunktionen sorgen dafür, dass gesetzliche Grenzwerte deutlich unterschritten werden.
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Was ist ein Pelletkessel mit Brennwerttechnik?
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Ein Pelletkessel mit Brennwerttechnik nutzt zusätzlich die im Abgas enthaltene Kondensationswärme. Dadurch steigt der Wirkungsgrad auf bis zu 105 Prozent. Das senkt den Pelletverbrauch, spart Heizkosten und erhöht die Energieeffizienz.