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Welche kW-Zahl benötige ich bei einem Kessel?
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Vereinfacht kann man folgende Faustformel nutzen:
1 kW pro 10 m² (quasi 100 Watt pro qm)
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Welche Liter-Zahl sollte der Pufferspeicher fassen?
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Auch hier gilt als Daumenregel vereinfacht:
mindestens 30 Liter pro kW bei einem Pelletkessel
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Wie funktioniert ein Pelletkessel?
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Ein Pelletkessel verbrennt kleine Holzpresslinge (Pellets), die automatisch aus einem Lagerraum in den Brennraum befördert und dort elektrisch gezündet werden. Die dabei entstehende Wärme wird über einen Wärmetauscher an das Heizsystem abgegeben, wodurch der Kessel effizient und bedarfsgerecht arbeitet.
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Welche Vorteile hat ein Pelletkessel gegenüber einer Öl- oder Gasheizung?
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Ein Pelletkessel nutzt mit Holzpellets einen nachwachsenden, CO₂-neutralen Brennstoff und ist somit umweltfreundlicher als fossile Heizsysteme. Er macht unabhängiger von Öl- und Gaspreisen und senkt langfristig die Heizkosten.
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Was kostet ein Pelletkessel in Anschaffung, Betrieb und Wartung?
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Die Anschaffungskosten liegen je nach Leistung und Ausstattung meist zwischen 10.000 und 20.000 Euro. Durch die günstigen Pelletpreise sind die laufenden Betriebskosten niedrig und für Wartung und Reinigung fallen jährlich etwa 150 bis 300 Euro an.
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Welche Förderungen gibt es für Pelletheizungen?
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Pelletheizungen werden über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) des BAFA mit Zuschüssen von bis zu 30 Prozent gefördert. Wer eine alte Öl- oder Gasheizung ersetzt, kann zusätzlich einen Bonus von 5 Prozent erhalten.
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Was ist bei der Installation eines Pelletkessels zu beachten?
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Die Installation sollte fachgerecht durch einen Heizungsbauer erfolgen. Dieser sorgt für ausreichende Belüftung, einen geeigneten Aufstellraum und eine passende Förderstrecke. Zudem muss der Schornstein für Festbrennstoffe ausgelegt sein und gegebenenfalls angepasst werden.
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Welche Anforderungen gelten für den Lagerraum von Holzpellets?
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Er sollte trocken, staubarm und gut belüftet sein, um die Qualität der Pellets zu gewährleisten. Er sollte sich möglichst nahe am Heizkessel befinden und über außenliegende Einfüllstutzen für die Befüllung durch Lieferfahrzeuge verfügen.
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Bei einer Pelletstörung kann der Pelletbrenner demontiert und durch eine mitgelieferte Blindplatte ersetzt werden, um den Kessel problemlos auf Holzbetrieb umzustellen.
Die Pelletzuführung kann mittels Förderschnecken aus verschiedenen Lagerräumen erfolgen, einschließlich separater ATMOS Silos, Textilspeichern oder bauseitigen Lagerräumen.
Ja, die Förderschnecken sind ausschließlich als geradläufige Systeme ausgeführt, um eine zuverlässige Pelletzufuhr zu gewährleisten.
Ja, der Wechsel zwischen Pellet- und Holzbetrieb ist durch die Demontage des Pelletbrenners und die Anbringung der mitgelieferten Blindplatte problemlos möglich.