FAQ
Wie funktioniert eine Split-Klimaanlage?
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Das Innengerät der Split-Klimaanlage entfeuchtet, kühlt und filtert die Luft im Kühlbetrieb – Das Außengerät gibt die bei der Kühlung abfallende thermische Energie mit einem eingebauten Kompressor nach außen. Die Innen- und Außengeräte sind über isolierte Kupferrohrleitungen miteinander verbunden, in deren Inneren ein Kältemittel, etwa R410a zirkuliert. Die Flüssigkeit verdampft im Innengerät und nimmt währenddessen die Wärme des Raumes auf. Die Abwärme wird durch hin zum Außengerät geleitet und dort wird das warme Gas mittels Klimakompressor verdichtet. Das Kältemittel wird nun wieder flüssig und gibt die gespeicherte Energie ab. Dieser Kreislauf wiederholt sich so lange, bis die gewünschte Raumtemperatur erreicht ist, danach schaltet das Außengerät ab. Der Lüfter im Innengerät läuft jedoch weiter, um der Raumluft auch weiterhin die Feuchtigkeit zu entziehen. Beim Absenken der Temperatur fällt bei diesem Vorgang zusätzliche Flüssigkeit durch die Kondensation an, das sogenannte Kondensat. Um dies aus der Klimaanlage zu befördern, wird es mit einem Kondensatschlauch abgeleitet. Bei Klimaanlagen mit einer Wärmepumpenschaltung verfügen die Geräte zudem über ein Heizmodus – damit läuft der Kreislauf genau andersrum.
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Was ist Kältemittel R32?
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R32 ist die Kurzbezeichnung für Difluormethan und wahrscheinlich das künftig verstärkt eingesetzte Kältemittel. Es hat im Vergleich zum Kältemittelgemisch R410A eine bessere Kühlleistung (etwa 20 % mehr) und 2/3 weniger Treibhauspotenzial (GWP). Aufgrund seiner größeren volumetrischen Kälteleistung (mehr Kälte bei weniger Volumen) können in den Klimageräten auch Leitungen mit einem geringeren Querschnitt verbaut werden. R32 weist ebenfalls kein Ozonabbaupotenzial auf, besitzt mit einem GWP-Wert von mit 675 aber ein wesentlich geringeres Treibhauspotenzial als R410A.
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Was ist der Unterschied zwischen Schalldruckpegel und Schallleistungspegel?
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Der Schalldruckpegel ist eine technische Einheit in Dezibel (Lp = dB) und nicht zu hören. Wird also (psychoakustisch) wahrgenommen. Bei extremen Werten über 100 dB kann er dennoch Unbehagen oder sogar Schmerzen verursachen. Ein Rückschluss vom Schalldruckpegel auf die wahrgenommene Empfindung (Schallleistung) ist nur theoretisch möglich. Generell kann man sagen, dass ein verstärkter oder verminderter Schalldruckpegel auch einen lauter oder leiser wahrnehmbaren Ton verursacht. Der Schalldruck ist eine entfernungsabhängige Größe und wird meist mit einer Zusatzangabe wie Entfernung zum Messobjekt und/oder Messumgebung (schalltoter Raum, Freifeldbedingung, o.ä.) angegeben.
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Der Schallleistungspegel wird ebenfalls in dB angegeben und ist die theoretische Größe des Schalldrucks. Der Schallleistung ist die hörbare (psychoakustische) Größe und wirkt sich demzufolge auf das Wohlbefinden aus. Die Schalleistung einer Schallquelle ist immer gleich und nicht orts- oder entfernungsabhängig – .um die exakte Schallleistung einer Quelle zu bestimmen, wird die Schalleistung unter bestimmten Bedingungen in reflexionsarmen Räumen gemessen, um andere störende Schallquellen auszuschließen.
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Während die Schallleistung also Ursprung bzw. die Ursache ist, ist der Schalldruck die Folge bzw. die daraus resultierende Wirkung. Der Schalldruck verändert sich mit der Entfernung zur Schallquelle, hingegen bleibt die Schallleistung gleich, unabhängig der Entfernung. Gemeinsam vermitteln beide ein Geräusch, das je nach Intensität der beiden Komponenten unterschiedlich wahrgenommen wird.
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