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Pufferspeicher: Sonderangebote und Rabatte

Warmwasser mittels Boiler als Pufferspeicher

Als Pufferspeicher wird ein "Wärmespeicher" einer Heizungsanlage bezeichnet, welcher mit Wasser befüllt ist. Er dient dazu, Differenzen zwischen der erzeugten und der verbrauchten Menge an Wärme auszugleichen und Leistungsschwankungen zu mildern. Auf diese Art und Weise kann die Wärmeerzeugung weitestgehend unabhängig vom Verbrauch der Anlage betrieben werden, wodurch sich für viele verschiedene Wärme- und Energiequellen ein besseres Betriebsverhalten und einen besseren Wirkungsgrad erzielen lassen.

Nachteilig an Pufferspeichern ist der allmähliche Wärmeverlust, welcher sich durch die Differenz der Temperatur zwischen Speicherinhalt und Umgebung ergibt. Als grobe Richtlinie gilt für zentrale Heizungsanlagen circa 55 - 60 Liter Pufferspeichervolumen pro installiertem Kilowatt (kW) Heizleistung. Dies stellt ein sinnvolles Verhältnis zwischen Puffervorrat und niedrigen Wärmeverlust dar.

Zentrale Heizungsanlagen (speziell Festbrennstoff- bzw. Holzfeuerung)

Anwendung findet ein Pufferspeicher häufig in Zentralheizungsanlagen mit einer Festbrennstoffverfeuerung, welche ihren optimalen Wirkungsgrad unter Volllast bringen, sich schlecht unter weniger Heizlast regeln lassen und deutliche Effizienzeinbußen bei häufigeren An- und Ausschalten erbringen. Holzfeuerungen heizen zum einen den Heizkreis, als auch den Pufferspeicher auf. Der Puffer speichert die Energie während der Betriebsphase der Heizung und gibt diese anschließend bedarfsgerecht ab.

Die sich in der Übergangszeit bei geringem Wärmebedarf zwangsläufig einstellende Taktung der Heizkreispumpe (Ein- und Ausschaltzeit) würde ohne Nutzung eines Speichers dazu führen, dass die Feuerungsregelung des Ofens einen sauberen und effizienten Abbrand des Brennmaterials verhindert. Der Einsatz eines Speichers führt also dazu, dass der Festbrennstoff- / Holzkessel immer unter idealen Bedingungen und Betriebstemperaturen arbeitet. Überschüssige Wärme wird in den Puffer eingespeist und von dort je nach Bedarf über die Heizkreispumpe abgerufen. Für den eigentlichen Pufferspeicherbetrieb werden zwei Wasserkreisläufe benötigt. Hierbei spricht man von Zirkulationen. Der erste Kreislauf verbindet den Festbrennstoff- oder Holzkessel mit dem Wasserregister über eine Ladepumpe mit dem Speicher. Eine Temperatur-Differenzregelung steuert diese Pumpe. Diese Regelung vergleicht die Temperatur im Kessel und die des Pufferspeichers. Wenn diese Temperatur des Kessels nun um einen in der Regel einstellbaren Wert von 2 bis 20 °C höher ist, schaltet die Regelung die Ladepumpe ein und der Speicher erwärmt sich. Über den zweiten Kreislauf wird von der Heizkreispumpe, normalerweise gesteuert über ein Raumthermostat, die benötigte Wärmemenge in den Heizkörperkreislauf gepumpt. Eine weitere dritte Zirkulation ist nötig, wenn man zusätzlich einen separaten Warmwasserspeicher verbaut hat. Dieser wird dann ebenfalls über ein Regelthermostat und eine weitere Ladepumpe bei Bedarf mit warmen Wasser eingespeist.

Bei der elektrischen Regelung kommt dabei eine Vorrangschaltung zum Einsatz. Das bedeutet: das die elektr. Schaltung so konzipiert ist, dass für die Dauer des Ladevorgangs, also während des Betriebs der Ladepumpe für das Warmwasser die Heizkreispumpe abgeschaltet wird. Dadurch wird gewährleistet, dass stets warmes Wasser im Haushalt zur Verfügung steht.

Als Richtwerte für den durchschnittlichen Bedarf an Warmwasser können folgende Richtwerte angenommen werden:

Sparsamer Wasserverbrauch liegt vor, wenn zum Beispiel pro Tag und Person nur circa 25 Liter Wasser benötigt werden, was bei dem Duschen der Fall ist. Nimmt man pro Woche einmal ein Vollbad, können etwa 50 Liter pro Tag und Person angenommen werden. Ein nicht sparsamer Wasserverbrauch liegt dann bei 75-90 Liter pro Tag und Person.

Kreislauf/Zirkulation

Bild 1: Beispiel für einen Heizkreislauf (Zirkulation). Hygienespeicher mit Wärmetauscher für Solarkollektor und Brauchwasseranbindung. Wärme kommt von Holzkessel (od. Wärmepumpe) + Solarkollektor und wird im Puffer eingespeichert. Wird danach, je nach Bedarf, an Heizkörper und Dusche, Waschbecken etc. abgegeben.

Wann ist ein Pufferspeicher sinnvoll?

Die optimale Bauform eines Pufferspeichers ist schmal und hoch, dadurch kann das Wasser gut geschichtet werden, weil das warme Wasser sich dann oben, und das kalte Wasser unten befindet. Die Isolierung von eines Pufferspeichers ist sehr wichtig, um erhebliche Wärmeverluste zu vermeiden. Sinnvoll ist die Verwendung eines Pufferspeicher dann, wenn das Angebot und die Nachfrage vom Warmwasser zeitlich auseinanderliegen. Die Wärme wird gespeichert und kann so kontinuierlich aus dem Speicher entnommen werden. Auch in Kombination mit Solaranlagen sind Puffer sinnvoll und vor allem ökologisch. Mit Kollektoren wird tagsüber die Wärme der Sonnenstrahlen absorbiert, gespeichert wird die Wärme dann im Puffer und nach Bedarf wird die Wärme auch bei Nacht im Haushalt abgegeben. Diese Variante von Wärmespeicherung im Puffer kommt speziell bei Niedrigenergiehäusern häufig zum Einsatz.

In unserem Sortiment führen wir ein breites Spektrum an Pufferspeichern:

Mehr zur Dimensionierung des Pufferspeichervolumens können Sie unserem Blog entnehmen.

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    Was ist ein Pufferspeicher? 

    Der Pufferspeicher ist wichtiger Bestandteil einer bestimmten Art von Heizungssystemen. Er ist mit Wasser gefüllt und dient dazu, die überschüssige Energie diverser Wärmeerzeuger zu bevorraten und sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder zugänglich und somit nutzbar zu machen. Dank eines Pufferspeichers funktioniert die Wärmeerzeugung weitestgehend unabhängig vom Verbrauch der Anlage, wodurch sich für viele verschiedene Wärme- und Energiequellen ein besseres Betriebsverhalten und ein höherer Wirkungsgrad erzielen lassen. 

    Wie funktioniert ein Pufferspeicher? 

    Der Pufferspeicher befindet sich im Aufbau des Heizungssystems üblicherweise zwischen den Wärmeverbrauchern und dem Wärmeerzeuger. Das erwärmte Wasser strömt auf dem Weg dorthin, wo es gebraucht wird, durch den Speicher. Besteht kein Bedarf, verbleibt es bis auf Weiteres auch dort. 

    Abhängig von der konkreten Ausformung der jeweiligen Pufferspeichervariante unterscheidet sich die Funktionsweise in gewissen Punkten. Das grundlegende Prinzip der Zwischenspeicherung von Wärmeenergie und Warmwasser bleibt allerdings bei allen Speichervarianten gleich. Da es Pufferspeicher in verschiedenen Größen gibt und jeder einen anderen Wärmebedarf hat, ist es immer wichtig im Vorfeld zu bestimmen, wie hoch Ihrer ist, damit Sie keinen zu großen oder zu kleinen Pufferspeicher kaufen. Beides wäre sehr ineffiziente Nutzung des Speichers. Wie Sie die richtige Dimensionierung berechnen, erfahren Sie in unserem Blogbeitrag: "Dimensionierung von Pufferspeichern".

    Welche Arten von Pufferspeichern gibt es? 

    Die Bandbreite an unterschiedlichen Pufferspeichern ist groß, für jeden Anwendungszweck ist also die passende Lösung dabei. Ein kurzer Überblick über die am weitesten verbreiteten Pufferspeicher-Arten: 

    Klassischer Pufferspeicher 

    Vorratsspeicher für Heizungswasser, die Erwärmung von Brauchwasser ist damit nicht vorgesehen. Je besser die Dämmung, desto höher ist der Wirkungsgrad des Pufferspeichers. Hier sind Einsparungen von 15-35 % an Energie möglich. Der Einsatz eines Pufferspeichers ist besonders bei Festbrennstoffkesseln, Holzvergaserkesseln, Kaminöfen oder Kamineinsätzen wichtig, da die Wärmeerzeugung bei diesen Anlagen nicht auf Knopfdruck beendet werden kann. 

    Hygienespeicher 

    Hygienespeicher dienen nicht nur der Aufbewahrung von warmem Heizungswasser, sie sind auch für die Bereitstellung von warmem Brauchwasser zuständig. Und zwar nur so viel davon, wie auch tatsächlich benötigt wird. Das Herzstück des Hygienespeichers ist ein zusätzlicher Wärmetauscher im Inneren des Speichers. Das Trinkwasser strömt hindurch und nimmt dabei die Wärme des umgebenden Heizungswassers auf. Dadurch werden lange „Stehzeiten“ des Brauchwassers vermieden. Legionellen und andere Bakterien haben dadurch keine Zeit, sich zu vermehren. 

    Kombispeicher 

    Diese Speicherart führt die Heizung und die Erwärmung von Brauchwasser zusammen. In einem normalen Pufferspeicher ist ein Boiler für das Trinkwasser eingebaut. Erwärmt wird dessen Inhalt durch das umgebende heiße Heizungswasser. Deshalb spricht man in diesem Fall auch von einem Tank-in-Tank-System. Ein Kombispeicher bietet die Möglichkeit der Kombination mit einem Solarwärmetauscher, die Effizienz und die Nachhaltigkeit steigen, die Kosten sinken.  

    Bi-valenter Solarspeicher  

    Die Eigenheit von bi-valenten Pufferspeichern ist, dass sie nicht nur eine Energiequelle zur Warmwassererzeugung nutzen. Der Zugriff auf eine zweite Quelle macht die Speicher energieeffizienter und somit nachhaltiger. 

    Brauchwasserspeicher

    Kommen meist in Kombination mit einer Solarthermieanlage zum Einsatz. Sie speichern also jene Wärme, die mittels Solarkollektoren aus der Sonnenstrahlung gewonnen wird. Diese Wärmeenergie wird mittels Wärmetauscher an das Wasser übertragen. Eine weitere verbreitete Nutzung ist jene in Kombination mit einer Gastherme. 

    Wärmepumpenspeicher

    Der Wärmepumpenspeicher ist ein Teil des Setups einer modernen Wärmepumpenanlage und ermöglicht die Speicherung jener Wärmeenergie, welche von der Wärmeenergie erzeugt bzw. umgewandelt wurde. Sie haben immer einen größeren Wärmetauscher, weil die Wärmepumpe sonst die Energie nicht abgeben kann. 

    Edelstahlspeicher

    Der Edelstahlspeicher trägt seinen Namen, weil er aus Edelstahl gefertigt wurde. Auswirkungen auf die Funktionsweise hat das allerdings nicht. 

    Ausdehnungsgefäß

    Kein klassischer Pufferspeicher in dem Sinn, da er nicht permanent angesteuert wird. Das Ausdehnungsgefäß dient lediglich dazu, dem sich bei Erwärmung ausdehnenden Wasser genug Platz zu geben, um das Heizungssystem nicht zu beschädigen. Ein Ausdehnungsgefäß besteht aus zwei Abteilungen. Eine ist mit Wasser gefüllt, die andere mit Stickstoff. Getrennt sind die beiden Bereiche durch eine flexible Gummimembran. Dehnt sich das Wasser im Heizungskreislauf aus, strömt es in das Ausdehnungsgefäß und drückt dort die Membran nach oben. Der Stickstoff-Bereich wird kleiner, das Wasser nimmt sich sozusagen einfach den Platz, den es braucht. 

    Zubehör für Pufferspeicher 

    Normalerweise kommen Pufferspeicher voll ausgestattet bzw. mit all jenen Komponenten, die für einen sicheren und nachhaltigen Betrieb notwendig sind. Allerdings kann es sein, dass Sie an einem bestimmten Punkt Ersatz für ein Verschleißteil benötigen oder Sie die Funktionen Ihres Pufferspeichers etwas erweitern möchten. Die notwendigen Teile dafür finden Sie in der Zubehörkategorie.  

    Das sind die verbreitetsten Zubehörteile für Pufferspeicher: 

    • Isolierkappe 
    • Kugelhahn 
    • Tauchhülse 
    • Tauchfühler 
    • Kappenventil 
    • Magnesiumanode 
    • Dichtungsset 
    • Tauchthermostat 
    • Diverse Dichtungen (auch im Set) 
    • Mischventil 
    • Sicherung 
    • Speicherverbinder 
    • Elektrischer Heizstab 
    • Brauchwasserregler 
    • Stellmotor 
    • Überströmventil etc. 

    Pufferspeicher: Fazit 

    Pufferspeicher sind ein sehr wichtiger Bestandteil eines funktionierenden und nachhaltig arbeitenden Heizungssystems. Sie lagern Heizungs- und/oder Brauchwasser und machen so einen ökonomisch und ökologisch vernünftigen Verbrauch überhaupt erst möglich.