Pelletsilos
Pelletsilos mit und ohne Förderschnecke, Pelletlager und Behälter
Wer sich für eine Pelletheizung entscheidet, der sollte im Vorfeld eine Sache auf jeden Fall bedenken: Bis zu seiner Verwendung muss der Brennstoff fachgerecht gelagert werden. Am besten geht das in einem Pelletsilo. Alles, was Sie zu diesem Thema wissen müssen, erfahren Sie im Wissensteil weiter unten.
Benötigen Sie zusätzliche Informationen, wenden Sie sich gern an den Klimaworld-Kundenservice. Die Mitarbeiter beantworten während der Öffnungszeiten unter der Telefonnummer 03601/408922300 Ihre Fragen. Schriftliche Nachrichten können Sie an die Adresse info@klimaworld.com schicken.
> Was ist ein Pelletsilo – und warum ist er so wichtig?
> Aus welchem Material besteht ein Pelletsilo?
> Standortfrage: Wo lässt sich der Pelletsilo am besten unterbringen?
> Pelletlagerung: Gibt es rechtliche Vorschriften?
> Wie groß sollte ein Pelletsilo eigentlich sein?
> Welche Alternativen zu Pelletsilos gibt es?
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-22%Atmos Pelletbehälter/Pelletsilo | 500 Liter | rot
Das 500 Liter Silo fasst ca. 330 kg Pellets, welche dem Heizwert von ca. 165 Liter Heizöl entsprechen. -
-22%ATMOS Pelletbehälter | 1000 Liter | für ca. 660 kg Pellets
Das 1000 Liter Silo fasst ca. 660 kg Pellets, welche dem Heizwert von ca. 330 Liter Heizöl entsprechen.
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Atmos Textilsilo Typ 2 | Verschiedene Größen
Aus hochfestem HighTech Gewebe gefertigtes Pelletsilo.
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-22%Atmos Pelletbehälter/Pelletsilo | 500 Liter | blau
Das 500 Liter Silo fasst ca. 330 kg Pellets, welche dem Heizwert von ca. 165 Liter Heizöl entsprechen.
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-17%Atmos Platzsparsilo inkl. Förderschnecke 240 Liter - blau für A25 GSP
Platzsparsilo inkl. Förderschnecke.
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Atmos Platzsparsilo inkl. Förderschnecke 240 Liter - rot für A25/A45
Platzsparsilo inkl. Förderschnecke.
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-18%Atmos Textilsilo Textilspeicher 1960 x 2360
Wer den maximalen Komfort seiner Pelletheizung ausschöpfen möchte, lässt sich die Pellets lose per LKW liefern und in seinen Vorratsraum oder sein Textilsilo einblasen. -
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ATMOS | Pelletsilo 1000 Liter | blau
Das 1000 Liter Silo fasst ca. 660 kg Pellets, welche dem Heizwert von ca. 330 Liter Heizöl entsprechen.
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Atmos Pelletsilo, Textilsilo, Textilspeicher | 2360 x 2360 mm
Wer den maximalen Komfort seiner Pelletheizung ausschöpfen möchte, lässt sich die Pellets lose per LKW liefern und in seinen Vorratsraum oder sein Textilsilo einblasen. -
-20%Atmos Textilsilo Textilspeicher 1960 x 1960
Wer den maximalen Komfort seiner Pelletheizung ausschöpfen möchte, lässt sich die Pellets lose per LKW liefern und in seinen Vorratsraum oder sein Textilsilo einblasen.
Was ist ein Pelletsilo – und warum ist er so wichtig?
Es gibt viele Gründe, warum sich Menschen für Pelletheizungen – allein in Deutschland finden sich rund 700.000 dieser Anlagen – entscheiden. Verglichen mit Stückholzheizungen oder Kaminöfen sind zum Beispiel die Abgaswerte deutlich besser. Dazu kommt, dass man von Verteilungsnetzen, wie wir sie etwa von Gasheizungen kennen, unabhängig ist. Außerdem ist Holz ein nachwachsender Rohstoff und verbrennt zumindest in der Theorie CO₂-neutral.
Ein Minuspunkt der Pelletheizungen ist die notwendige Lagerung des Brennstoffs. Dafür braucht es nämlich nicht nur ausreichend Platz, sondern auch die richtigen Bedingungen. Wird der Brennstoff etwa feucht, verschlechtert sich die Verbrennung. Der Energiebedarf der Heizungsanlage steigt, sie muss also mehr arbeiten, um an das Ergebnis mit trockenem Brennstoff heranzukommen. Zudem entstehen durch die unsaubere Verbrennung mehr Schadstoffe.
Die richtige Lagerung von Pellets ist also enorm wichtig, um ideale Betriebswerte zu garantieren. Und genau hier kommt der Pelletsilo ins Spiel. Dabei handelt es sich um nichts anderes als eine praktische Lagerstätte für Ihren Pelletvorrat. Es gibt (mindestens) drei Gründe, die klar für die Einbindung eines entsprechenden Silos sprechen.
- Brennstoffbeschaffenheit: Pelletsilos sorgen für die idealen Lagerbedingungen. Der Brennstoff ist somit genauso, wie er sein soll, die Verfeuerung liefert die besten Ergebnisse und die geringsten Schadstoffemissionen.
- Sauberkeit: Pellets sind nichts anders als kleine Presslinge, die aus Holzresten bestehen. Also kleine Kügelchen oder Zylinder aus gepresstem Holzabfall. Immer wieder brechen Pellets auseinander, dabei entsteht Staub, der sich in der Umgebung verteilen würde – wenn die Pellets nicht in einem Silo gelagert wären. Die Tanks helfen also dabei, den Lagerraum vor übermäßiger Verschmutzung zu schützen.
- Betrieb: Gute Pelletheizungen arbeiten automatisch. Das heißt, dass die Anlage über einen Schneckenförderer je nach Bedarf selbstständig für Brennstoffnachschub sorgt. Das ist allerdings nur dann möglich, wenn das Brennmaterial entsprechend gelagert wird. Und genau dafür sorgt ein Pelletsilo. Der Tank ist also Voraussetzung für den automatisierten Betrieb Ihrer Heizung.
Aus welchem Material besteht ein Pelletsilo?
So wie sich die unzähligen Pelletsilovarianten hinsichtlich ihrer Größe unterscheiden, gibt es auch bezüglich des Materials mehrere Optionen. Üblicherweise werden die Tanks aus folgenden Materialien hergestellt:
- Stahlblech
- Kunststoff
- Kombivariante (z. B. Stahlblech und Gewebe)
Besonders beliebt sind die Gewebesilos. Der Großteil der Hersteller setzt in diesem Fall auf ein Polyestergewebe, das von Metallfäden durchzogen ist. Dadurch ist es nicht nur elektrisch ableitfähig. Es hält Staub zurück – also im Inneren des Tanks – und lässt gleichzeitig Luft durch.
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Gewebe ist nicht gleich Gewebe! Im Bereich der Pelletsilos gibt es auch die sogenannten Big Bags. Dabei handelt es sich um besonders günstige Säcke für die Aufbewahrung der Pellets. Die bestehen allerdings nur aus sehr dünnem und billigem PP-Bändchengewebe und bringen deshalb nicht jene Vorteile mit, durch die sich die metallstreifendurchzogene Variante auszeichnet. |
Je nach Material wird der Pelletsilo übrigens anders befestigt. Während die feste Stahlblech- und Kunststoffvariante die notwendige Festigkeit mitbringen, um allein stehen zu können, benötigen die Gewebe-Optionen ein zusätzliches Tragegerüst.
Standortfrage: Wo lässt sich der Pelletsilo am besten unterbringen?
Neben der Material- ist die Standortfrage die wohl wichtigste, wenn es um den Kauf eines Pelletsilos geht. Die Vorratstanks kann man nicht einfach so in einem beliebigen Raum platzieren. Die Umgebung sollte bzw. muss gewisse Bedingungen erfüllen, damit es rund um die Lagerung der Pellets keine Probleme gibt.
Die wichtigsten Punkte:
- Platz: Für die Aufstellung eines Pelletsilos muss zunächst einmal genug Raum vorhanden sein. In der Praxis erweisen sich immer wieder jene Situationen als vorteilhaft, in denen eine alte Ölheizung gegen eine neue Pelletheizung ausgetauscht wird. Der Pelletsilo kann in diesem Fall einfach den Platz des Öltanks einnehmen – sofern die anderen Voraussetzungen stimmen.
- Feuchtigkeit: Pellets müssen unbedingt trocken gelagert werden! Wird der Brennstoff feucht, quillt er auf und verklebt. Kommt es zu dieser Reaktion, sind die Pellets für den Verbrennvorgang und somit für die Heizung unbrauchbar.
- Stabilität: In einem Pelletsilo befindet sich idealerweise der gesamte Jahresvorrat an Holzpresslingen. Dabei kommt ein gewaltiges Gewicht zusammen. Entsprechend tragfähig muss der Untergrund sein.
- Leitungen: Schließt im weitesten Sinne an den Punkt „Feuchtigkeit“ an. Es ist unbedingt darauf zu achten, dass über dem Pelletsilo keine wasserführenden Leitungen verlaufen. Tritt an diesen nämlich ein Schaden auf, tritt Wasser aus und läuft in den Silo. Der Brennstoff würde dadurch unbrauchbar werden. Ja, die Wahrscheinlichkeit dafür ist sehr gering, wer die Möglichkeit aber von vornherein ausschließt, muss sich zumindest darum keine Sorgen mehr machen.
- Erreichbarkeit: Große Mengen an Pellets – wie eben ein Jahresvorrat – werden üblicherweise mit einem LKW angeliefert und über eine Schlauchleitung in den Silo eingeblasen. Die Distanz zwischen Fahrzeug und Silo darf dabei aber nicht größer als 30 Meter sein. Der LKW muss also nah genug ans Haus bzw. an den Speicherort heranfahren können. Ist die Einblasung nicht möglich, bleibt nur der händische Transport.
Sollten die räumlichen Verhältnisse eine Aufstellung im Inneren des Gebäudes verhindern, gibt es immer noch die Möglichkeit, den Silo in einem geschützten Außenbereich (z. B. Garage, Carport, Anbau etc.) unterzubringen. Achten Sie dabei aber darauf, dass der angedachte Aufstellungsort alle wichtigen Kriterien erfüllt und dass die Förderwege trotz der abgelegenen Unterbringung so kurz wie möglich bleiben.
Ein Wort noch zum Thema „Erreichbarkeit“. Sehr viele Pelletheizungsbesitzer verzichten auf die Anlieferung durch einen LKW und setzen auf sogenannte Sackware. Baumärkte und Brennstoffhändler bieten Pellets in Säcken mit einem Fassungsvermögen von 15 oder 25 kg an. In diesem Fall würden kleinere Silos ausreichen – allerdings müssten die mehrmals pro Jahr befüllt werden. Ein 1.000-Liter-Silo fasst zum Beispiel rund 660 kg an Pellets, was einem Heizwert von ca. 330 Litern Heizöl entspricht. Liegt der Jahresverbrauch von Öl bei 1.800 Liter, müsste der Pelletsilo also sechs Mal befüllt werden.
Pelletlagerung: Gibt es rechtliche Vorschriften?
Rund um die Lagerung von Brennstoffen gibt es selbstverständlich auch rechtliche Vorschriften, die unbedingt eingehalten werden müssen! Einheitliche Regelungen existieren allerdings nicht. Jedes Bundesland verfügt über eigene Brandschutzanforderungen für Brennstofflagerräume. Dazu kommen im Fall von Pellets die VDI-Richtlinien 3464 zur richtigen und sicheren Pelletlagerung.
Wie groß sollte ein Pelletsilo eigentlich sein?
Die passende Größe eines Pelletsilos richtet sich klarerweise nach dem zu erwartenden Verbrauch. Als Faustregel lässt sich festhalten: Ein Pelletsilo sollte einen Jahresvorrat an Brennstoff fassen können. Dadurch muss man ihn nur einmal pro Jahr füllen und minimiert den Aufwand so weit wie möglich.
Grundsätzlich gilt: Eine Tonne Pellets benötig 1,5 m³ an Lagerraum. Diesen Raum nehmen also rein die Pellets ein – der Tank und das (eventuell nötige) Tragegerüst sind hier noch nicht eingerechnet.
In einem typischen Einfamilienhaus werden pro Jahr in etwa sechs Tonnen an Pellets verheizt. Der Silo selbst sollte in diesem Fall also 9 m³ groß sein.
Welche Alternativen zu Pelletsilos gibt es?
Silos und Tanks sind nicht die einzigen Möglichkeiten, um Pellets den Vorschriften entsprechend zu lagern. Tatsächlich existieren noch mehr Optionen, die da wären:
- Pelletbunker: Hierbei handelt es sich um einen eigenen Raum, in welchem die Pellets gelagert werden. Er muss über mindestens eine Außenwand verfügen (zur Befüllung) und eine spezielle Konstruktion aufweisen, die dafür sorgt, dass die Pellets von selbst in Richtung Entnahmemechanismus rutschen. Üblicherweise wird dafür eine Art Wanne mit schräg nach unten zusammenlaufenden Wänden gebaut.
- Pelletlagerraum: Ebenfalls ein eigener Raum, der allerdings bereits so konstruiert wird, dass die Pellets von selbst in Richtung Entnahmevorrichtung rutschen. Üblicherweise wird das durch einen abgeschrägten Boden erreicht.
- Pellet-Erdtank: Die unterirdische Variante des Pelletsilos. Üblicherweise bestehen die Zisternen aus Kunststoff oder Beton und werden im Garten – oder besser gesagt im Untergrund des Gartens – ausgebracht. Von dort holt sich die Heizungsanlage die Pellets über eine Ansaugvorrichtung.
Pelletsilos kaufen: Fazit
Pelletheizungen haben den großen Vorteil, dass sie bis zu einem gewissen Grad autonom arbeiten und kontinuierlich selbst für den nötigen Brennstoffnachschub sorgen. Für ideale Ergebnisse muss dieser Brennstoff allerdings entsprechend gelagert werden. Im Fall von Pellets übernehmen sogenannte Pelletsilos diese Aufgabe. Die Bauteile sind in unterschiedlichsten Ausführungen, unterschiedlichsten Größen und aus unterschiedlichsten Materialien gefertigt erhältlich.