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Installationsmaterial

Installationsmaterial für Heizkessel

Um die Montage eines Heizkessels zu realisieren, ist diverses Installationsmaterial nötig. Diese Komponenten übernehmen in einem funktionierenden Heizungssystem mehrere Aufgaben – zum Beispiel im Bereich der Kontrolle, der Zirkulation oder der Sicherheit. Wir stellen Ihnen in diesem Artikel die wichtigsten Bauteile etwas näher vor. Was ist ihre Aufgabe und wo im Setup kann man sie finden?

Sollten Sie weiterführende Frage zu den Bauteilen oder zum Installationsprozess im Allgemeinen haben, wenden Sie sich gern an den Klimaworld-Kundenservice. Sie erreichen die Experten während der Öffnungszeiten unter der Telefonnummer 03601/408922300. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, sich unter der Adresse info@klimaworld.com per E-Mail an uns zu wenden.

> Installationsmaterial für Heizkessel: Ventile
> Installationsmaterial für Heizkessel: Zirkulationskomponenten
> Installationsmaterial für Heizkessel: Komponenten für die Montage
> Installationsmaterial für Heizkessel: Prüf- und Sicherheitskomponenten
> Installationsmaterial für Heizkessel: Diverses Zubehör

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Heizkessel, Therme, Wärmepumpe etc. – der Wärmeerzeuger ist das Herzstück jedes Heizungssystems. Damit der Bauteil seine volle Leistung bringen kann, muss es ideal in das Setup integriert sein. Dafür ist wiederum eine große Bandbreite an Komponenten erhältlich. Der konkrete Bedarf ist vom jeweiligen Erzeuger abhängig. An dieser Stelle finden Sie einen Überblick über das Installationsmaterial für Heizkessel aller Art.

Installationsmaterial: Ventile 

Mit Ventilen lässt sich nicht nur die Strömungsgeschwindigkeit des Heizungswassers anpassen. Sie sind außerdem wichtig, um den Druck zu regulieren und somit die Sicherheit des gesamten Systems zu gewährleisten.  

Diese Ventilvarianten gibt es u.a.: 

  • Überdruckventile: Die Bauteile sind so konstruiert, dass sie sich selbstständig öffnen, sobald der Druck innerhalb des Heizungssystems eine zulässige Höchstgrenze übersteigt. Die Ventile sind in unterschiedlichen Ausführungen und somit für unterschiedliche Druckverhältnisse erhältlich. 
  • Lanzenventile: Lanzenventile ermöglichen in der Regel die Zirkulation von Heizungswasser und kommen in verschiedensten Situationen zum Einsatz. Entsprechend gibt es mehrere Varianten dieses speziellen Ventiltyps. So kann ein Lanzenventil etwa direkt an den Warmwasserausgang eines Hygienespeichers montiert werden, um eben jenen Ausgang gleichzeitig als Zirkulationsanschluss zu verwenden. Dadurch verhindert man das Abkühlen der oberen Speicherebene durch das Einleiten von Kaltwasser. 
  • Überströmventile: Diese Bauteile treten dann in Aktion, wenn innerhalb des Heizungssystems zu hohe Druckdifferenzen bestehen. Zudem verhindern sie das Entstehen von Strömungsgeräuschen und schützen den Wärmeerzeuger vor einer etwaigen Überhitzung. 
  • Membran-Sicherheitsventile: Haben im Grunde die gleiche Funktion wie ein Überdruckventil. Im Inneren des Ventils drückt eine Membran auf eine Dichtung. Steigt der Druck über die zulässige Grenze, öffnet sich die Membran und das Heizungswasser kann ablaufen. Fällt der Druck in einen normalen Bereich, schließt sich die Membran wieder. 
  • Rückschlagventile/Rückflussverhinderer: Ermöglichen den Durchfluss von Flüssigkeiten lediglich in eine Richtung und stoppen ihn in die andere. In der Praxis ist allerdings auch die Umkehr der Strömungsrichtung möglich. Kommen in Heizungssystemen an unterschiedlichsten Positionen zum Einsatz (z. B. bei der Ableitung von Kondenswasser oder zur Verhinderung der Vermischung von Wasser in verschiedenen Heizkreisen). Tatsächlich gibt es diverse Komponenten, die diese Aufgabe übernehmen können (Ventile, Klappen, Schwerkraftbremsen etc.).  

Installationsmaterial: Zirkulationskomponenten 

In einem Heizungssystem ist es nicht nur wichtig, das Wasser zu erwärmen. Der Energieträger muss auch auf die Reise geschickt werden, damit er zirkuliert und die in ihm gespeicherte Wärmeenergie an die zu beheizenden Räume abgeben kann. Diese Aufgabe übernehmen in einem funktionierenden Setup die Zirkulationskomponenten: 

  • Rücklaufanhebung: Strömt das abgekühlte Heizungswasser aus dem Heizkörper zurück zum Heizkessel, liegt seine Temperatur weit unter den Ausgangswerten und in der Regel auch unter den Mindestwerten. Der Wärmeerzeuger muss viel Energie aufwenden, um wieder die geforderten Werte zu erreichen. Die Rücklaufanhebung mischt das abgekühlte mit heißem Wasser und lässt die Temperatur nach oben. So erreicht der Heizkessel nicht nur schneller die geforderten Werte, er wird auch effektiv vor Korrosion und Teerablagerungen geschützt. 
  • Thermoelement: Die unscheinbaren Patronen werden genutzt, um die Temperatur der Rücklaufanhebung zu regulieren. 
  • Hocheffizienzpumpe: Moderne Komponente, die für die Zirkulation bzw. die Umwälzung des Heizungswassers verantwortlich ist. Die Pumpen sind elektronisch geregelt und passen ihre Leistung üblicherweise automatisch an den tatsächlichen Wärmebedarf an. Verglichen mit „herkömmlichen“ Heizungspumpen sparen sie so zwischen 70 und 80 % an Energie ein. 
  • Zirkulationspumpenset: Die Zirkulationspumpe hat die zentrale Aufgabe, das erwärmte Heizungswasser auf die Reise durch die Rohrleitungen zu schicken und das abgekühlte Wasser wieder zurückzuholen. Neben der Zirkulationspumpe selbst gehören noch andere Komponenten wie etwa ein Rückflussverhinderer, Verbindungsrohre, Absperrungen, Anschlussfittings und eine Wärmedämmung zum Lieferumfang. 
  • Zirkulationsset: Sorgen für eine konstante und verbrühsichere Temperatur des Warmwassers. Sollte es aus welchem Grund auch immer zu einem Auslaufen von Heizungswasser kommen, so ist es wichtig, dass dadurch keine Verbrühungen drohen. Ein Zirkulationsset garantiert genau das. Sobald die dämpfende Kaltwasserzufuhr unterbrochen ist, stoppt das Set automatisch die Warmwasserzufuhr. 
  • Schlammabscheider: Durch diverse Effekte sammeln sich über die Jahre unterschiedliche Fremdstoffe innerhalb eines eigentlich geschlossenen Heizungssystems. Zu 100 % verhindern lässt sich das rein technisch nicht bzw. nur mit einem übermäßig hohen Aufwand. Viel effektiver ist es, die Partikel (die sich irgendwann zu einem typischen „Schlamm“ verbinden) rauszufiltern. Und genau das macht ein Schlammabscheider. Wer besonders gründlich vorgehen möchte, entscheidet sich für ein Modell mit integriertem Magneten, der holt nämlich auch Metallpartikel aus dem Heizungswasser. Je sauberer das Wasser ist, desto besser für die Lebensdauer des gesamten Systems. 

Installationsmaterial: Komponenten für die Montage  

Damit die Heizung überhaupt funktioniert, müssen Wärmeerzeuger und Leitungssysteme miteinander verbunden werden. Diese Aufgabe übernehmen die im folgenden vorgestellten Komponenten: 

  • Montageanschlussplatte: Die wichtigen Bauteile bilden quasi die Schnittstelle zwischen Wärmeerzeuger und Leitungssystem. Sie verfügen gesammelt über alle jeweils notwendigen Anschlüsse, Ventile, Wartungshähne und diverse andere Komponenten, die für ein sicheres und störungsfreies Zirkulieren des Heizungswassers bzw. den Eintritt des Brennmaterials nötig sind. 
  • Verschlusskappen: Manchmal kommt es vor, dass nicht alle in der Montageplatte vorkommenden Anschlüsse benötigt werden. Etwa dann, wenn kein Speicher angeschlossen wird. In so einer Situation werden Verschlusskappen zur Abdichtung eingebaut.  
  • Anschlusssätze: Die enthaltenen Komponenten stellen die Verbindung zwischen Wärmeerzeuger und Versorgungs- bzw. Leitungsnetz her. Die enthaltenen Komponenten unterscheiden sich dabei nach der Art der anzuschließenden Komponente (Gastherme, Kombitherme, Pelletkessel etc.). 
  • Heizkreisanschluss-Set: Ein Heizungssystem besteht üblicherweise aus mehreren Heizkreisen. Um die auch tatsächlich alle an den Wärmeerzeuger koppeln zu können, ist jeweils ein Heizkreisanschluss-Set nötig. Für die unterschiedlichen Kessel-/Thermen-/Etc.-Modelle gibt es entsprechend unterschiedliche Sets. 

Installationsmaterial: Prüf- und Sicherheitskomponenten 

Für den Besitzer eines Heizungssystems ist es wichtig, jederzeit über dessen Zustand Bescheid zu wissen und gegebenenfalls schnell und einfach reagieren zu können. Um das zu ermöglichen, gibt es eine Vielzahl an praktischen Bauteilen: 

  • Fülleinrichtung: Ermöglicht nicht nur das exakte und einfache Füllen bzw. Nachfüllen einer Heizungsanlage, sondern erleichtert gleichzeitig die genau Druckhaltung innerhalb des Systems. Entspricht der Druck nicht dem Zielwert, erfolgt eine Nachfüllung.
  • Servicepaket: Derartige Pakete enthalten – je nach Einsatzgebiet – diverse Wartungshähne, Gashähne, Absperr- und Entleervorrichtungen und Durchgangsformen. 
  • Wartungshahn: Um die ideale Performance des Heizungssystems zu gewährleisten, ist es manchmal notwendig, an der einen oder anderen kleinen oder großen Stellschraube zu drehen. So muss etwa der Wasserdruck jederzeit überprüfbar oder das Entleeren ebenso jederzeit möglich sein. Zu diesem Zweck werden Wartungshähne eingebaut. 
  • Gashahn: Komponenten für die Regelung des Gasflusses bei Gasthermen. 
  • Entleerhahn: Wenn es nötig ist, Wasser aus dem Heizungssystem abzulassen, um Schäden zu verhindern, kommt der Entleerhahn zum Einsatz. 
  • Ablaufgarnitur: Sollte über eine Sicherheitsventil Wasser aus dem Heizungssystem entweichen müssen, wird es von der Ablaufgarnitur aufgefangen und in den Abfluss geleitet. 
  • Trichtersiphon: Klassisches Ablaufsiphon, wie man es auch von Waschbecken kennt.  
  • Sicherheitsgruppe: Dieses Bauteil vereint mehrere sicherheitsrelevante Komponenten in einer einzigen, kompakten Einheit. Da alle Geräte vormontiert sind, erleichtert dies die Integration ins System ungemein. Über die Sicherheitsgruppe lässt sich üblicherweise nicht nur der Druck ablesen, sie ermöglicht auch das automatische Entlüften und das Ablassen von Wasser. 
  • Ausdehnungsgefäß: Wasser hat die Angewohnheit, sich mehr oder weniger stark auszudehnen, wenn es erhitzt wird. Nun ist ein Heizungssystem in der Regel aber eine starre, abgeschlossene Angelegenheit. Wo soll das Wasser also hin? Wenn es aus dem System entfernt wird, fehlt es später bei „Normaltemperatur“ wieder. Die Lösung: Das Wasser wird in einem Ausdehnungsgefäß quasi „zwischengeparkt“. Hier bekommt es den zusätzlichen Platz, den es aufgrund der Ausdehnung benötigt. 
  • Pufferspeicher: Produziert zum Beispiel eine Solaranlage im Moment Heizungswärme (oder den dafür notwendigen Strom), obwohl gar kein Bedarf besteht, wird das erwärmte Wasser in einem Pufferspeicher bevorratet. Von dort kann es das System später entnehmen, sobald es konkret benötigt wird. 

Installationsmaterial: Diverses Zubehör 

Neben all den vorgestellten Komponenten gibt es auch noch eine Auswahl an weiteren wichtigen Montage- und Installationskomponenten sowie die passenden Reinigungsgeräte für Wärmeüberträger und andere Bauteile: 

  • Brandschutzsilikon: Wird bei unterschiedlichsten Montagearbeiten eingesetzt. So zum Beispiel auch beim Abdichten von Öfen, Kaminen, Reaktoren sowie für die Bewegungsfugen an Heizkanälen. 
  • Sichtabdeckung/Designblende/Holzummantelung: Installationsmaterial für die Heizung ist nicht immer unbedingt schön anzusehen. Deshalb führen wir auch eine kleine, aber feine Auswahl an unterschiedlichen Sichtabdeckungen und Designblenden. 

Installationsmaterial für Heizkessel kaufen: Fazit 

All die vielen kleinen Bauteile, die für den Anschluss eines Wärmeerzeugers und das Funktionieren eines Heizungssystems nötig sind, sind unter dem Oberbegriff „Installationsmaterial“ zusammengefasst. Ohne diese Komponenten gibt es keine Heizung – Ob es sich nun um Ventile, um Montagebauteile, Service- oder Kontrollelemente handelt.

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